Cilento-Perle CASTELLABATE
Nationalpark & UNESCO-Weltkulturerbe
 
In der Antike nannte man „Cilento“ jenes Gebiet, das sich südlich der Flußmündung des Alento, cis alentum, erstreckt, „jenseits des Alento“. Heute gehört es mit einer Fläche von mehr als 180 000 Hektar zur süditalienischen Region Kampanien und zieht sich die Küste des Thyrrenischen Meeres von Paestum bis nach Sapri am Golf von Policastro entlang, wird im Norden von den Monti Alburni und im Osten vom Vallo di Diano begrenzt und gilt als Italiens zweitgrößter und für manche Besucher auch schönster Nationalpark.

1998 hat die UNESCO das Cilento mit Castellabate zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Begründung: das „gelungene Gleichgewicht“ zwischen Mensch und Natur. Seit 2010 gilt das Cilento als Ursprungsland der Mittelmeerdiät, die „dieta mediterranea“ wurde von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt! Und seit über 10 Jahren bekommen die Küstenorte des Cilento alljährlich die „Blaue Europaflagge“, die „Bandiera Blu“ für ihr sauberes Meer! Die Ortsteile Santa Maria, San Marco, Ogliastro Marina und Lago bilden die Gemeinde Castellabate mit ca. 8.300 Einwohner, zur Provinz Salerno gehörig.


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CASTELLABATE (278m) mit seiner im Jahre 1123 vom Benediktinerabt Costabile Gentilcore aus Cava dei Tirreni zum Schutze vor den Sarazenen erbauten Burg dominiert die Bucht. Der mittelalterliche Ort mit seinen verwinkelten Gassen, niedrigen Bogendurchgängen und steilen Treppen ist zurecht stolz auf seine historische Altstadt. Alle Wege führen zu seiner "piazza", Inbegriff des süditalienischen "dolce vita". Einen Aperitivo an der Bar und ein Schwätzchen auf der Steinmauer ... bei Sonnenuntergang genießen Einheimische und Besucher das herrliche Panorama! Ein Tipp: Vom "Belvedere" unterhalb der Burg schweift der Blick über die ganze Bucht! Von hier oben sieht man bei klarem Wetter weit über das Meer bis zur Amalfiküste und nach Capri ...
 
       
 
 
SANTA MARIA DI CASTELLABATE ist einer der malerischsten Küstenorte des Cilento, seine kilometerlangen samtigen Sandstrände liegen dem einzigen Unterwassernaturschutzpark Süditaliens vor. Bereits seit dem Jahre 1972 wurde Unterwasserwelt in der Bucht von Santa Maria als „parco marino“ biologisch geschützt, 2009 entstand dann offiziell die sog. „area marina protetta di Santa Maria di Castellabate“. Viele Einwohner leben heute noch vom Fischfang! Was sich natürlich auch auf das kulinarische Angebot der zahlreichen Restaurants und Trattorien auswirkt! Immer in Begleitung eines der ausgezeichneten DOC-Weine des Cilento. Allein in Castellabate gibt es zwei Weinkellereien, die mittlerweile internationalen Ruf erreicht haben. Ob Bummeln in der malerischen Fußgängerzone, Spazierengehen am Lungomare, Sonnen und Baden am „pozzillo“ oder einfach Träumen unter den Arkaden der „Porte delle Gatte“, für jeden Wunsch und jede Stimmung ist Santa Maria ein attraktiver und herrlicher Urlaubsort. Wer Gaumenfreuden sucht, ist ebenfalls an der richtigen Adresse, aber das hatten wir bereits erwähnt! Ganz wichtig: Santa Maria ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Kultur, Natur und Tradition der Region Kampaniens, ob nun in das cilentanische Hinterland, nach Paestum, Neapel, Pompeij, Herkulaneum ...
 
       
 
 
SAN MARCO DI CASTELLABATE, klein und idyllisch, ist geprägt von seinem Hafen, der Fischern, Ausflugsbooten, Yachten und im Sommer den Schiffen, die mit Neapel, Capri und der Amalfiküste verbinden, Anlegestelle bietet. Sehenswert in dem kleinen Fischerort sind der Palazzo De Angelis, die „Torretta“ am Ortseingang mit ihrem imponierenden Turmgebäude, der griechisch-römische Hafen, dessen Überreste durch die Wasseroberfläche schimmern, er lag auf der wichtigen Schiffslinie Paestum – Velia, die Necropoli und die Kirche San Marco Evangelista! Landschaftlich besonders schön ist die Wanderung entlang des Küstenpfads vom Hafen in San Marco di Castellabate über den „Vallone Alto“ zur Landspitze von Punta Licosa! Mediterrane Macchia, alte Gemäuer, steile Klippen und zuletzt der Blick auf die „Isola di Licosa“, die kleine, dem Festland unmittelbar vorgelagerte Insel mit ihrem Leuchtturm! Und nachdem dieser seit mehreren Jahren automatisch seine Warnlichter in die Nacht sendet, sind ein paar Zwerghäschen und die grünen Eidechsen ihre einzigen Bewohner! Seitdem die Bucht zum Unterwassernaturschutzpark erklärt wurde, bleiben auch die zuvor im Hochsommer das umliegende Meer bevölkernden Yachten aus, zweifelsohne ein Gewinn für Natur und! Mensch.
 
       
 
 
OGLIASTRO MARINA ist der südlichste Ortsteil von Castellabate. Der Wildbach Rio dell'Arena trennt ihn von Casa del Conte, die „Grenze“ zur Nachbargemeinde Montecorice. Der lange Sandstrand, auf der einen Seite bis unter die Klippen „Ripe Rosse“, auf der anderen bis zur Landspitze „Punta Licosa“, zieht im Sommer die Badeurlauber, im Winter Surfer an. An dieser Küste finden sie den besten Wind! Licosa - romantisch und mythenumwogen: Homer erzählt von der Sirene Leucosia, die sich aus unerfüllter Liebe zu Odysseus vor der Landzunge von Licosa, dem antiken Enipeo, in die Tiefen des Meeres stürzte. Mediterrane Macchia, Eukalyptuswälder und Aleppokiefern, die sich geduckt im Winde stehend an der Küste aneinanderreihen, kleine, verschwiegene Buchten und steile Klippen, Olivenhaine und Weinberge, alte Palazzi, Herrenhäuser und kleine Gehöfte, das Ganze eingehüllt von süßen Düften und untermalt vom lauten, mechanischen „Gesang“ der Zikaden .. ob für ein verstecktes Sonnenbad oder lange Spaziergänge, Licosa ist ein mediterranes Erlebnis!
 
       
 
 
LAGO, einzig und allein dem sommerlichen Badevergnügen verschrieben! Kilometerlange Sandstrände, im August ein Reigen bunter Sonnenschirme und Liegestühle und geschmackvolle Strandbäder, an denen man köstlich zubereiteten frischen Fisch genießen kann!
 
       
 
 

SEHENSWERTES & AUSFLÜGE in die Natur, Kultur, Tradition und Küche des Cilentos und Kampaniens

 
       
 
Kampanien ist reich an Natur- und Kulturgütern, die die UNESCO als "Zeugnisse vergangener Kulturen und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menscheit wäre" benannt und in ihre Liste des Welterbes aufgenommem hat: das "Historische Zentrum von Neapel" (1995), das "Königliche Schloss in Caserta mit Park, Aquaedukt und San Leucio" (1997), die "Archäologischen Stätten von Pompeij, Herculaneum und Torre Annunziata" (1997), die "Kulturlandschaft Küste von Amalfi" (1997) und der "Nationalpark Cilento und Vallo di Diano mitPaestum, Velia und der Kartause von Padula" (1998). "Einzigartigkeit", "Authenthizität" (historische Echtheit) und "Integrität" mit der Betonung auf einer gelungenen Wechselbeziehung zwischen Kultur- und Naturgütern werden als Kriterien genannt.

Die Wiege unserer abendländischen Kultur steht in den als „Magna Graecia“ – dem antiken Großgriechenland – bezeichneten Regionen Unteritaliens. Das Cilento mit seinen beiden altgriechischen Städten Poseidonia und Elea – heute Paestum und Velia – wird gerne als kulturelles Herz der „Magna Graecia“ bezeichnet.

Im Cilento und Kampanien bieten wir Ihnen ein reiches Programm von Tages- und Halbtagesausflügen zu Wasser und zu Lande, veranstalten eine Reihe von interessanten Kursen und stehen Ihnen als ortskundige und erfahrene Reisebegleiter zur Verfügung.

Ob sportliche Aktivitäten wie Trekking und Mountainbiking, Ausflüge in der Natur, Geschichte und Kultur oder Geheimtipps - erkundigen Sie sich unverbindlich nach unserem detaillierten Ausflugsprogramm.
 
       
 
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